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Zum Brauprozess:

Was ist Bier?

Bier ist ein leicht alkoholisches, vergorenes, kohlensäurehaltiges, mit Hopfen gewürztes Getränk. Bier wird aus vermälzten, das heißt angekeimten und danach getrocknetem Getreide, dem Malz, aus Hopfen, mit Hefe, aus Wasser in einem ca. sechs wöchigen Prozess hergestellt.

Vitamine A, D, E, H und als wichtigsten Komplex alle B-Vitamine sind im Bier enthalten.

Bier ist frei von Fett, Cholesterin, Koffein und ist stark natriumarm.
Der Brennwert liegt bei 43 kcal/100g bzw. 180 kJ/100g.

Durch den Anteil an Eiweißabbauprodukten, Einfach- und Mehrfachzuckern, Bitterstoffen sowie Aromastoffen, bildet Bier ein sehr wertvolles und variantenreiches Getränk. Die ungeahnte Geschmacks- und Geruchsvielfalt wird während der Gärung durch verschiedene Hefen gebildet. Sie äußert sich in der Bandbreite von Alkoholen, Esthern, Ketonen und Aldehyden.


Inhaltsstoffe

Wasser
90%
Extrakt 4,2 %
Alkohol 3,5 %
Eiweiß 0,5 %
CO2 0,5 %
Gärungsprodukte 0,2 %
Mineralstoffe 0,1 %

 


Gärung

Um Malzzucker in Alkohol und Kohlendioxid verwandeln zu können, bedarf es der Hefe, die überall in der Luft vorkommt. Louis Pasteur verdanken wir die Erkenntnis, dass Hefen einzellige Lebewesen sind.

Zum Brauen werden spezielle Bierhefe-Rassen verwendet. Die Reinzuchthefen beeinflussen den Biergeschmack grundlegend. Bierhefe vergärt den Malzzucker der Würze in mehreren Tagen bei unterschiedlichen Temperaturen. In gärendem Bier sind bis zu sechzig Millionen Hefezellen pro Milliliter enthalten.

Bei den Bierhefen unterscheidet man zwischen obergärigen und untergärigen Hefen. Die obergärigen Hefen werden nach dem Gärungsprozess an die Oberfläche des Jungbieres aufgetrieben. Die untergärigen Hefen sinken nach dem Gärungsprozess auf den Boden des Bottichs ab.

Die obergärigen Hefen vergären die Würze bei höheren Temperaturen (um 20 °C) als die untergärigen Hefen. Obergärige Biere sind in ihrem Geschmack und Duft blumiger und volumninöser als die schlanken untergärigen Biere.